Mehr Nettoverständnis vom Brutto – ULA-Rechner schafft Klarheit bei Sozialabgaben
Was bleibt eigentlich vom Bruttoeinkommen übrig – und wie stark belasten die Sozialabgaben Fach- und Führungskräfte in Deutschland wirklich? Mit dem digitalen Sozialabgabenrechner bietet die ULA ein Online-Tool, das verständlich, schnell und individuell aufzeigt, wie hoch die Abgabenlast im deutschen Sozialversicherungssystem tatsächlich ist.
Nutzer*innen können mit wenigen Angaben zu Gehalt, Steuerklasse und Wohnort berechnen, wie sich die Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zusammensetzen – getrennt nach Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil. Der Rechner liefert dabei nicht nur einen Überblick über die aktuelle Belastung, sondern ermöglicht auch die Simulation von politischen Szenarien.
Ein Beispiel: Wie wirkt sich eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung aus? Derzeit liegt sie bei 66.150 Euro jährlich. Sollte sie – wie immer wieder diskutiert – auf das Niveau der Rentenversicherung (96.600 Euro) angehoben werden, würde eine Führungskraft mit einem Jahresbrutto von 90.000 Euro jährlich rund 1.200 Euro mehr an Sozialabgaben zahlen. Der ULA-Rechner macht solche Effekte sichtbar – und bietet damit eine solide Grundlage für individuelle Finanzplanung und politische Einordnung.
Gerade in Zeiten, in denen über eine Reform der Sozialsysteme, die Finanzierung steigender Pflegekosten oder die Belastung der sogenannten „Leistungsträger“ diskutiert wird, ist transparente Information wichtiger denn je. Der ULA-Rechner leistet hierzu einen wertvollen Beitrag – für Führungskräfte, Entscheidungsträger*innen und alle, die sich für gerechte und nachvollziehbare Abgabenstrukturen interessieren.
Den Rechner finden Sie hier.